Anstöße
 

Mittwoch
26. April
20.00 Uhr
Ev. Gemeindehaus
Max-Egon-Str. 21a Donaueschingen

Fake News machen Politik

Die Diskussionabende „Anstöße“ richten sich an Menschen, die Freude am Nachdenken über gesellschaftliche, politische und theolo­gische Themen haben. An kurze Impulsreferate von geladenen Gästen schließt sich eine Diskussion mit und zwischen den Teilnehmenden an.

aktuelle Infos siehe: www.anstoesse.ekido.de

 
Laudato si – Umwelt Enzyklika
 

Donnerstag
27. April
20.00 Uhr
Ökum. Zentrum
Schwarzwaldstr. 2
St. Georgen

Das von Politik und Gesellschaft vielbeachtete Lehrschreiben „Laudato si“ aus dem Jahre 2015 ist die zweite Enzyklika von Papst Franziskus.
Mit diesem Schreiben wendet sich der Papst aktuellen ökologischen und sozialen Themen und Herausforderungen der ganzen Welt zu, die im Vortrag erörtert werden; der Umweltverschmutzung, der Klimaerwärmung, der Wasserknappheit, dem Verlust der biologischen Vielfalt. In „Laudato si“ wird betont, dass die Auswirkungen der globalen Umweltzerstörung Konsequenzen für das Leben und Verhalten der Menschen, vor allem in den Industriestaaten, haben müssen. Es werden Lösungsansätze entwickelt, die im Vortrag ebenfalls dargestellt werden.
Prof. Dr. Alexander Lohner studierte Philosophie, Theologie und Sozialpsychologie, habilitierte mit einer medizinethischen Arbeit, lehrte und lehrt als Dozent an den Universitäten München, Berlin und Kassel. Seit 2006 Professor an der Universität Kassel, u. a. Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste zu Salzburg, beim Hilfswerk Misereor in der Tätigkeit eines Theologischen Grundsatzreferenten tätig.
Da das Ökumenische Zentrum dem Grünen Gockel verpflichtet ist, bietet der Vortrag eine Basis für das weitere Engagement.

Referent: Prof. Dr. Alexander Lohner
Information: Ev. Pfarramt St. Georgen, Tel. 07724-942115

 
Ethik als Ergebnis der Evolution
 

Mittwoch
3. Mai
20.00 Uhr
vhsbaar
Seminarraum 1, 2. OG
Hindenburgring 34
Donaueschingen

Naturwissenschaft und Religion werden zumeist als unvereinbar gegensätzlich angesehen. Geisteswissenschaften, Ethik und Religion werden von der Biologie üblicherweise nur als bloße Effekte evolutionärer Überlebensstrategien angesehen. Emerich Sumser hat den Versuch unternommen, in den Erkenntnissen der modernen Biologie und Sozialpsychologie mentale Konzepte und dazugehörige soziale Strukturen aufzuspüren, welche die Phänomene von Ethik und Moral aus der menschlichen Entwicklung heraus zu erklären vermögen. Dabei wurde erkennbar, dass Ethik nicht einheitlich ist, sondern drei verschiedene Ursprünge hat, die mit den Beziehungen zusammenhängen, in denen wir leben. Dieser evolutionäre Ansatz lässt uns unseren Sinn für Moral verstehen und zeigt überraschende Parallelen zur kirchlichen Lehre.
Emerich Sumser wurde in Hüfingen geboren und ist sowohl Theologe als auch Diplom-Biologe. Er arbeitet als Pfarrer in der Gemeinde Schutterwald-Hohberg-Neuried. 2016 promovierte er an der Universität Freiburg mit einer vom Moraltheologen Eberhard Schockenhoff betreuten Arbeit über die „Evolution der Ethik. Der menschliche Sinn für Moral im Licht der modernen Evolutionsbiologie“.

Referent: Dr. Emerich Sumser, Pfarrer
Kosten: 5,– €/ 3,– € Vorverkauf (bei telefon. Voranmeldung 0771-1001)
Information: vhsbaar, Tel. 0771-1001

 
Luther und seine Lieder
 

Freitag
Freitag, 19. Mai
19.30 Uhr
Ev. Gemeindehaus,
Lorenzkirche
Hauptstr. 27
St. Georgen

Die Wiederentdeckung des Evangeliums und die Resonanz in Luthers Liedern


Luthers Freude über die Wiederentdeckung des Evangeliums von der Gnade Gottes fand ihre Resonanz in besonderer Weise in seinem ersten Kirchenlied aus dem Jahre 1523: „Nun freut euch, liebe Christeng‘mein.“
In diesem Lied schilderte er seine reformatorische Entdeckung. Anlass war die Hinrichtung von zwei evangelisch gesinnten Märtyrern in Brüssel.
Allen Widerständen zum Trotz wollte sich Luther die Freude am Evangelium nicht nehmen lassen.
Bei den Ausführungen von Pfarrer Otto Hahn werden Sangesfreudige auf ihre Kosten kommen.



Referent: Dr. Otto Hahn, Pfarrer i. R., Eppingen
Informationen: Ev. Pfarramt St. Georgen, Tel. 07724-942115

 
Luther und die Frauen
 

Freitag
23. Juni
19.30 Uhr
Ev. Gemeindehaus
Baumannstr. 37
Furtwangen

Frauen machen Geschichte – auch in der Reformation. Frauen begeisterten sich für die Ideen Luthers, nutzten die neuen Spielräume und brechen aus traditionellen Rollenbildern und Handlungsmustern aus.
Viele der Reformationsfürstinnen, Predigerinnen, Flugschriftenautorinnen und Kirchenliederdichterinnen sind durch die Jahrhunderte in Vergessenheit geraten.
In einem Kaleidoskop werden die unterschiedlichen Frauen dieser Epoche in ihrer Bedeutung vorgestellt. Die Erinnerung an dieser Frauen verbindet sich mit der Frage, was die „Reformatorinnen“ den Menschen 500 Jahre nach der Reformation zu sagen haben.

Referentin: Gabriele Sander-Bauer, Dipl. Psychologin
Informationen: Ev. Kirchengemeinde Furtwangen-Vöhrenbach-Gütenbach,
                           Tel. 07723-7359

 
Wem gehört die Reformation?
 

Mittwoch
28. Juni
20.00 Uhr
Ev. Gemeindehaus
Max-Egon-Str. 21a,
Donaueschingen

Reformationsgedenken aus katholischer Perspektive

Der 500. Jahrestag des Wittenberger Thesenanschlags in diesem Jahr ist nicht nur ein wichtiges kirchliches, und insbesondere protestantisches Ereignis, sondern auch von gesellschaftlicher Bedeutung. Durch die weitreichende Wirkungsgeschichte der Reformation ist den protestantischen Kirchen wie auch der kath. Kirche ein „neutraler Blick“ kaum möglich.
Auch in den aktuellen Äußerungen sind konfessionalistische Sichtweisen unüberhörbar. Auch nach 500 Jahren gilt oftmals weiterhin: Reformation, das ist das Problem der Anderen!
Ist eine Standortbestimmung jenseits der alten konfessionellen Muster überhaupt möglich? Der Vortrag möchte zu einer neuen Perspektive ermutigen unter den Fragen:
– Gibt es für evangelische und katholische ChristInnen ein gemeinsames Erbe der Reformation?
– Welche Chance hat eine katholische Aneignung der Reformation?
– Welche innerkirchlichen Folgen hätte dies und was würde dies für den ökumenischen Dialog und die praktisch gelebte Ökumene bedeuten?
Der Abend steht in der Reihe „Anstöße“, so werden sich an den Vortragsimpuls einige Reaktionen geladener Pfarrer unterschiedlicher Konfessionen anschließen.

Referentin: Prof. Dr. Johanna Rahner, Universität Tübingen
Gesprächsimpulse: Erich Loks, Pfarrer
                                Wolfgang Rüter-Ebel, Dekan

Informationen: Ev. Erwachsenenbildung, Tel. 07721/845171

aktuelle Infos siehe www.anstoesse.ekido.de
 
 
 
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