Luther und seine Lieder
 

Freitag
19. Mai
19.30 Uhr
Ev. Gemeindehaus
Lorenzkirche
Hauptstr. 27
St. Georgen


Die Wiederentdeckung des Evangeliums und die Resonanz in Luthers Liedern

Luthers Freude über die Wiederentdeckung des Evangeliums von der Gnade Gottes fand ihre Resonanz in besonderer Weise in seinem ersten Kirchenlied aus dem Jahre 1523: „Nun freut euch, liebe Christeng‘mein.“
In diesem Lied schilderte er seine reformatorische Entdeckung. Anlass war die Hinrichtung von zwei evangelisch gesinnten Märtyrern in Brüssel.
Allen Widerständen zum Trotz wollte sich Luther die Freude am Evangelium nicht nehmen lassen.
Bei den Ausführungen von Pfarrer Otto Hahn werden Sangesfreudige auf ihre Kosten kommen.

Referent: Dr. Otto Hahn, Pfarrer i. R., Eppingen
Informationen: Ev. Pfarramt St. Georgen, Tel. 07724-942115

 
Luther und die Frauen
 
Freitag
23. Juni
19.30 Uhr
Ev. Gemeindehaus
Baumannstr. 37
Furtwangen

Frauen machen Geschichte – auch in der Reformation. Frauen begeisterten sich für die Ideen Luthers, nutzten die neuen Spielräume und brechen aus traditionellen Rollenbildern und Handlungsmustern aus.
Viele der Reformationsfürstinnen, Predigerinnen, Flugschriftenautorinnen und Kirchenliederdichterinnen sind durch die Jahrhunderte in Vergessenheit geraten.
In einem Kaleidoskop werden die unterschiedlichen Frauen dieser Epoche in ihrer Bedeutung vorgestellt. Die Erinnerung an dieser Frauen verbindet sich mit der Frage, was die „Reformatorinnen“ den Menschen 500 Jahre nach der Reformation zu sagen haben.

Referentin: Gabriele Sander-Bauer, Dipl. Psychologin
Informationen: Ev. Kirchengemeinde Furtwangen-Vöhrenbach-Gütenbach,
                           Tel. 07723-7359

 
Wem gehört die Reformation?
 
Mittwoch
28. Juni
20.00 Uhr
Ev. Gemeindehaus
Max-Egon-Str. 21a,
Donaueschingen

Reformationsgedenken aus katholischer Perspektive

Der 500. Jahrestag des Wittenberger Thesenanschlags in diesem Jahr ist nicht nur ein wichtiges kirchliches, und insbesondere protestantisches Ereignis, sondern auch von gesellschaftlicher Bedeutung. Durch die weitreichende Wirkungsgeschichte der Reformation ist den protestantischen Kirchen wie auch der kath. Kirche ein „neutraler Blick“ kaum möglich.
Auch in den aktuellen Äußerungen sind konfessionalistische Sichtweisen unüberhörbar. Auch nach 500 Jahren gilt oftmals weiterhin: Reformation, das ist das Problem der Anderen!
Ist eine Standortbestimmung jenseits der alten konfessionellen Muster überhaupt möglich? Der Vortrag möchte zu einer neuen Perspektive ermutigen unter den Fragen:
– Gibt es für evangelische und katholische ChristInnen ein gemeinsames Erbe der Reformation?
– Welche Chance hat eine katholische Aneignung der Reformation?
– Welche innerkirchlichen Folgen hätte dies und was würde dies für den ökumenischen Dialog und die praktisch gelebte Ökumene bedeuten?
Der Abend steht in der Reihe „Anstöße“, so werden sich an den Vortragsimpuls einige Reaktionen geladener Pfarrer unterschiedlicher Konfessionen anschließen.

Referentin: Prof. Dr. Johanna Rahner, Universität Tübingen
Gesprächsimpulse: Erich Loks, Pfarrer
                              Wolfgang Rüter-Ebel, Dekan
Informationen: Ev. Erwachsenenbildung, Tel. 07721/845171

aktuelle Infos siehe www.anstoesse.ekido.de

 
 
 
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Reformationsjubiläum